Wie viel kann man glauben? – Edgar Rai: Die Gottespartitur

Buch-Cover-Edgar-Rai-Gottespartitur-Berlin-VerlagRoman
302 Seiten
Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen
19,00 Euro / 20,60 Euro [A] / 28,90 sFr
ISBN 978-3-8270-1149-7
Erscheint am 10. März 2014 im Berlin Verlag

Zuerst nimmt Gabriel Pfeiffer den schüchternen Geistlichen nicht ernst, der ihn auf der Buchmesse anspricht: „Es geht um Gott!“ – möglicherweise habe er eine bedeutende Entdeckung gemacht. Was soll der erfahrene Literaturagent damit anfangen? Erst als er Tage später in einer Zeitungsnotiz liest, dass ebenjener Seminarist Matthias tot in einer bayerischen Dorfkirche gefunden wurde, zieht ihn die Geschichte in den Bann: in ihrem Zentrum ein geheimnisvolles Manuskript, das schon um 1780 den Wissenschaftler Charles Burney elektrisierte. Auf seiner Suche bereiste der Gelehrte halb Europa, bis ihm das kostbare Stück in Bologna endlich in die Hände fiel. Das Aufsehenerregende ist: Es zog eine Spur des Todes hinter sich her, ein jeder Besitzer verstarb auf mysteriöse Weise. Diese Geschichte lässt Gabriel nicht mehr los. Er recherchiert in den Archiven von London und in dem bayerischen Dorf. Was er findet, ist mehr als eine gute Story: Es geht um Gott, wie prophezeit. Es geht um den Glauben, um Liebe und die letzte Gewissheit – und am Ende um Leben und Tod.

Edgar Rai, geboren 1967 in Hessen, studierte Musikwissenschaften und Anglistik. Von 2003 bis 2008 Dozent für kreatives Schreiben an der FU-Berlin. Seit 2012 Mitinhaber der Buchhandlung „Uslar & Rai“ in Berlin. Mit seinem Bestseller „Nächsten Sommer“ (2010) gelang ihm der Durchbruch als Autor. Außerdem erschienen u. a. die Romane „Die fetten Jahre sind vorbei“ (2004), „Vaterliebe“ (2008), „Sonnenwende“ (2011), „Wenn nicht, dann jetzt“ (2012) sowie „Der sixtinische Himmel“ (u. d. Pseud. Leon Morell, 2012). Er lebt mit seiner Familie in Berlin.