Künste und Menschenrechte im Iran

Kuenste-und-Menschenrechte-im-Iran-Gespraech-Akademie-der-Künste-BerlinDer Künstler und Politiker Mir Hossein Mousavi und seine Frau, die Bildhauerin und Kunstprofessorin Zahra Rahnaward, stehen seit 2011 in Teheran unter Hausarrest. Jede Kommunikation mit der Außenwelt wird ihnen verwehrt, die freie Ausübung ihrer künstlerischen Arbeit ist für sie unmöglich. Der Oppositionsführer und Präsidentschaftskandidat hatte 2009 unmittelbar nach den Präsidentschaftswahlen in Teheran zu Massenprotesten gegen Wahlmanipulationen aufgerufen.

Mit der Niederschlagung dieser Demonstrationen wurde die „Grüne Bewegung“ geboren. Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung ausgewählter Papierarbeiten Mousavis sprechen Naika Foroutan und Klaus Staeck mit Ardeshir Amir Arjomand und der Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi über die Situation des ehemaligen Präsidenten der iranischen Akademie der Künste und anderer verfolgter Künstler im Iran.

Die Ausstellung „Meditationen der Freiheit“ ist bis zum 23. Juni 2013 in der Akademie der Künste am Pariser Platz 4 zu sehen.

Naika Foroutan, Sozialwissenschaftlerin, Humboldt-Universität zu Berlin
im Gespräch mit:

  • Ardeshir Amir Arjomand, Berater von Mir Hossein Mousavi
  • Shirin Ebadi, Juristin, erste Richterin im Iran, Friedensnobelpreisträgerin 2003, seit 2009 Exil in Großbritannien
  • Klaus Staeck, Präsident der Akademie der Künste

Donnerstag, 6. Juni 2013, 19 Uhr
Akademie der Künste
Pariser Platz 4, 10117 Berlin
Eintritt 5 Euro / erm. 3 Euro

Weitere Informationen:
www.facebook.com/akademiederkuenste