Nicht ohne meine Schürze – Vom Essen und Trinken

Guillaume Long kommt Mitte November 2014 nach Berlin, Hamburg und München und stellt sein Buch vor!

Buch Cover Guillaume Long Nicht ohne meine Schuerze Vom Essen und TrinkenNicht ohne meine Schürze – Vom Essen und Trinken
von Guillaume Long
ISBN 978-3-551-78589-3
128 Seiten, farbig, Klappenbroschur
24,90 Euro
Erscheint am 28. Oktober 2014
Carlsen Verlag

Guillaume Long ist Hobbykoch, Blogger und Genussmensch. Für die französische Zeitung Le Monde schreibt er den überaus erfolgreichen Blog „Über Trinken und Essen“. In seinem zweiten Comic-Kochbuch „Nicht ohne meine Schürze“ stellt er sich nun die folgenden Fragen: Wie kocht man einen Hasen in Bier? Wie macht man Lauch-Makis und wie die perfekten Canelloni? Und wie bestellt man eigentlich Kaffee in Paris? Das sind existentielle Fragen für jeden Gastrokritiker, der sich, so wie Guillaume Long, mit omnipräsentem Humor auf Entdeckungsreise durch die Alltagsküche macht. Großzügig teilt er nicht nur seine liebsten Rezepte mit dem Leser, sondern auch peinvolle Erfahrungen beim Entwickeln derselben. Das gezeichnete Tagebuch des leidenschaftlichen Hobbykochs ist ebenso lustig wie lehrreich.

Der Autor:
Guillaume Long wurde am 3. September 1977 in Genf geboren. Er studierte visuelle Kommunikation und arbeitet seit seinem Abschluss 2002 als Illustrator und Comiczeichner. 2003 gewann er den renommierten Töpffer-Preis der Stadt Genf. Er ist begeisterter Hobbykoch und in Frankreich durch seinen Blog „Über Trinken und Essen“ bekannt geworden, den er auf der Seite der Tageszeitung Le Monde betreibt. Neben Comics hat Guillaume auch zahlreiche Kinderbücher veröffentlicht, u.a. die schräge Superheldenpersiflage „Schnullermän“, die 2013 auf Deutsch bei Klett erschien.

Auszug aus einem Interview mit Guillaume Long:
Wie ist die Idee zu „À boire et à manger“, dem kulinarischen Comic-Blog auf der Website der französischen Zeitung Le Monde, entstanden?
„Ich liebe essen und trinken! Ich wollte etwas zum Thema Gastronomie machen, aber ich wusste nicht recht, wie ich es angehen sollte. Ich hatte das Projekt schon länger im Kopf. Eigentlich wollte ich schon ein Buch daraus machen, bevor es ein Blog wurde. 2009 erfuhr ich dann, dass bei Le Monde eine neue Rubrik mit dem Thema Gastronomie entstehen sollte. Ich habe es gewagt und ein paar Comics eingeschickt. Seither poste ich ein- bis zweimal pro Woche, und der Blog hat etwa 10.000 Besucher pro Tag. Aus „À boire et à manger“ wurden dann die Comic-Alben „Kann denn Kochen Sünde sein?“ (Carlsen Verlag) und „Nicht ohne meine Schürze“ … Die zwei Bücher sind eine Mischung aus Küchenthemen, Rezepten und autobiografischen Elementen. Ein Sammelsurium. Aber ich erfinde keine Rezepte, denn das steht mir nicht zu. Meine Comics sind kleine, abgeschlossenen Bildergeschichten über drei oder vier Seiten. Früher verkaufte ich von meinen Alben etwa 5.000 Exemplare. Mit „Kann den Kochen Sünde sein?“ haben wir in Frankreich schon die 10.000 überschritten. Man spürt ganz deutlich, dass im Moment eine große Begeisterung für das Thema  Küche herrscht.“

Ermöglicht das Medium Comics einen entspannteren Zugang zur Küche?
„Ich weiß nicht, ob das dem Comic zu verdanken ist. Bei meiner Arbeit ist mir ist die Nähe zu den Lesern wichtig. Man muss kein Starkoch sein, um über das Kochen sprechen zu können. Genau das versuche ich mit meinem Blog zu zeigen: Jeder kann etwas Gutes kochen. Kochbücher haben immer wunderschöne Fotos, aber man kann ihnen niemals gerecht werden. Ich hingegen versuche Anleitungen zu geben, ohne die Leute zu überfordern. Jeder kann ganz leicht etwas kochen.“

Beim Kochen geht es um Ästhetik, aber vor allem um den Geschmack und Geruch. Wie kann man das in Bildern ausdrücken?
„Man kann die Geräusche der Töpfe oder des Bratens darstellen, und es gibt jede Menge visuelle Hilfsmittel wie zum Beispiel den Dampf. Es reicht, etwas Appetitliches zu zeichnen, um die Vorstellung hervorzurufen, es zu essen. Bewegung ist ebenfalls wichtig. Wenn man jemanden etwas umrühren oder schneiden sieht, erinnert das an den Geschmack und den Geruch.“